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Bläserquintett

Besuch von der Dessauer Philharmonie

Gerhard Block, Generalanzeiger:
Zerbst (bl). In der Zerbster Förderschule „Schule am Heidetor“ wird auch besonders auf die musikalische Förderung der Kinder Wert gelegt. Nicht nur, dass sie Aufführungen im Dessauer Theater besuchen, laden sie sich doch auch mehrmals im Jahr Musiker des Theaters ein, um sie und die Instrumente von nahem kennenzulernen. So besuchte das Bläserquintett des Anhaltischen Theaters die 63 Schüler, die gespannt in der Turnhalle auf ihre musikalische Unterrichtsstunde warteten.
Kindgerecht erklärte und zeigte Ronald Müller, Musikdramaturg an der Dessauer Philharmonie, ihnen die Instrumente. Natürlich wurden auch die Kinder gefordert. Galt es doch zunächst, ihre Konzentration lediglich darauf zu richten, welche Personen und Tiere durch welches Instrument dargestellt werden. Doch wie überrascht zeigte sich der Musiker, wie schnell doch die Zerbster Heidetor-Schüler die jeweiligen Instrumente mit Namen benennen konnten. Das war das Horn, das den Wolf musikalisch darstellt. Und Manuela erkannte gleich die Klarinette, die musikalisch die Katze spielt. Dann war auch schon das Fagott (der Großvater) zu hören. Es folgte die Querflöte, die das Gezwitscher des Vogels, dem besten Freund von Peter, nachspielte. Das letzte mitgebrachte Instrument war die Oboe, die die Töne der Ente vertritt. Das erkannte als erster der pfiffige Marcel.
Und Sergei Prokofjews musikalisches Märchen stand somit auch im Mittelpunkt der Unterrichtsstunde. Viele Fragen der Kinder waren zu beantworten, die Instrumente auseinanderzunehmen und zu erklären, wie man in unterschiedlichster Weise die Holz- und in die Blechblasinstrumente zu erklingen verhilft.
Für die aufmerksamen Schülerinnen und Schüler war es ein facettenreicher und spannender Ausschnitt aus der Programmmusik, bei dem es viel zu entdecken gab, angefangen von der Erstbegegnung bis hin zum Musikmachen und Analysieren.