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Schmatz junior

Nachts im Druckzentrum

Nachts im Druckzentrum

Der etwas andere Bericht über eine Besichtigung

Wir, die „Entdeckergeister“ der Klasse MII der Schule am Heidetor Zerbst/Anhalt, fuhren mit „Geisterbus“ und Autos abends nach Barleben. Die Eltern und unsere Entdeckerfreunde Schnauberts durften auch mit.
Am Anfang war es langweilig, … zuhören.
Ein leeres Büro? Nein, drei „Reporter-Redakteur-Geister“ waren noch da. Nachrichten verfolgen, Fußball gucken – alles, was neu und wichtig ist, kommt noch in die nächste Ausgabe, in dieser Nacht das Fußballergebnis!
Dann ging es zu den „Papiergeistern“. Große Papierrollen kamen auf dem „Skateboard“ angefahren. Ein Kran ohne Führer brachte sie ins Lager. Woher wusste der, wo sie hinkommen? Nach 72 Stunden durften sie in die Druckmaschine. Abgerollt verschwand das Papier in der Raumdecke!?
In der nächsten Etage bewegte ein orangefarbener Roboterarm Druckplatten zum Lasern. Je Seite und Farbe spuckte die Maschine eine Platte aus, die in die Mitte der Druckmaschine eingesetzt wurde. Dort kam von unten auch das Papier, aha!
Fleißige „Geisterwichtel“ kontrollierten die fertige Zeitung. Auf den Computerbildschirmen konnten sie sehen, was in der Maschine passierte. Richtig laut war es dort, wo gefalzt und geschnitten wurde.
Noch einmal ging es nach oben. Von dort konnte man fast die ganze monstergleiche, riesengroße Druckmaschine sehen. Da konnte einem schwindelig werden.
Aber wohin verschwanden die Zeitungen? Die fuhren Achterbahn. Hängend ging es hoch und runter, nach links und nach rechts zum „Geschenkeshop“. Alles, was wir am nächsten Tag an Beilagen finden, kam dort in die Zeitung. Deshalb kann die Maschine auch nicht Ecke auf Ecke und Kante auf Kante falten. Die lässt einfach etwas überstehen.
Fertig zum Versand wurden die Zeitungen sortiert, gestapelt und eingebunden. Wieder arbeiteten Maschinen ganz allein und wurden nur beobachtet.
Mit dem Adressblatt obenauf warteten die Stapel auf das Auto und die Reise zu den Lesern. Jetzt kamen die „Geister der zweiten Nachthälfte“. Wenn hier nicht die Fahrer zupacken, pünktlich ihre Tour fahren und viele fleißige Zusteller die Zeitungen nachts in unsere Briefkästen stecken, gäbe es nichts zu lesen. In dieser Nacht ging alles glatt. Während wir schon in unseren Fahrzeugen einschliefen oder vor lauter neuen Eindrücken gar nicht zur Ruhe kamen, fanden auch unsere Zeitungen ihren Weg und lagen pünktlich am nächsten Morgen in der Schule. In unserer Ausgabe stand schon das Fußballergebnis vom Abend. Da hat die Redaktion wohl noch zu tun gehabt. Es brannte ja auch noch Licht, als wir fuhren.
Herzlichen Dank an Herrn Priemas für die anschauliche Führung.

Die Klasse MII der Schule am Heidetor, Zerbst/Anhalt

Nachts im Druckzentrum II

Eine Beschreibung mit unseren Worten

Abends fuhren wir nach Barleben.
Draußen war es dunkel. Im Druckzentrum war es hell und warm.
Nachts wird dort die Zeitung gedruckt.
Am Anfang kommt das Papier auf großen Rollen. Am Computer tippen Reporter die Artikel ein. Der Redakteur macht die Seite. Jetzt kann die Maschine die Druckplatten lasern. Danach wird die Zeitung gedruckt.
Das ging sehr, sehr schnell. Die Maschine war sehr laut. Falten und Schneiden machten Krach.
An der Achterbahn fahren die Zeitungen zum Verpacken.
Wir wissen, wie es geht. Neugierig geworden? Meldet euch doch an!

Die Klasse MII der Schule am Heidetor, Zerbst/Anhalt